Erneuerung im Erzbistum Köln

Ein neuer Aufbruch wird in unserem Erzbistum nur mit einem neuen Erzbischof möglich sein. Und zwar nicht, weil Kardinal Woelki etwa ein schlechter Mensch wäre. Er ist allerdings ein unfassbar schlechter Kommunikator. Wir durften das selbst erleben, als in unserer Pfarrgemeinde St. Hubertus und Maria Geburt die Visitation durch unseren Bischof anstand. Alle Gremien hatten sich auf einen Austausch mit dem Kardinal vorbereitet und warteten im Pfarrheim auf ihn. Nachdem er zunächst mit unserem Pfarrer gesprochen hatte, verschwand er jedoch ohne sich auch nur blicken zu lassen. Er nahm sich noch nicht einmal eine Minute Zeit für seine ehrenamtlichen Mitarbeiter. Natürlich steht seitdem der Verdacht im Raum, dass er konfliktscheu sei und jeglichen Diskussionen aus dem Weg gehen will. Diesen Eindruck kann er auch gar nicht mehr ändern.
Noch eine dringende Bitte: Die Zukunft unserer Kirche sind nicht wir. Das sind unsere Kinder und Enkelkinder. Leider wurde vor einigen Jahren jedoch unser Pastoralreferent ersatzlos abgezogen. Stattdessen schickte man uns eine Dame, die angeblich für die Senioren zuständig sein soll. Abgesehen davon, dass ich sie in drei Jahren noch nie gesehen habe, verwahrlosen inzwischen unsere Jugendlichen im Glauben, die nun komplett ohne Ansprechpartner sind. Ohne massive Investitionen in Pastoral- und Gemeindereferenten geht die Kirche vor Ort komplett unter. Und das ist mit Sicherheit keine Schwarzmalerei. Das wird hundertprozentig so kommen, wenn die Jugend weiterhin so im Stich gelassen wird!

Kommentare

Zwei Fälle:
Auch in unserem Seelsorgebereich erschien Woelki begleitet von Frau Vera Krause, der er es überließ, auf Fragen von Firmlingen und deren Eltern zu antworten.

Aus dem Diözesanrat hörte ich, dass er sich jeglicher echter Diskussion mit dem Gremium der gewählten Laien entzieht und vielmehr monologisiert.
Nein, auf die Meinungen und Ansichten der Laien scheint er keinen Wert zu legen.