Kardinal Woelki - Wahrnehmen der Situation im Erzbistum Köln

Ich bitte den Papst, hinzuhören und hinzusehen, wie verzwickt die Lage aktuell in Köln ist.
Ich glaube, nur eine neue Leitung, wie es sich viele Menschen, Laien oder auch Priester, wünschen, kann in kleinen Schritten neu das Vertrauen in Kirche entstehen lassen.
Wie kann ein Kardinal, der für enormen Vertrauensverlust und für eine immense Anzahl an Kirchenaustritten verantwortlich ist, glauben, dass er derjenige ist, der das Rad wieder umdrehen könnte.
Wie kann jemand, der den Reformideen von Bischöfen, Priestern und Laien, die sich ernsthaft um die Zukunft unsere Kirche bemühen, so negativ und wenig kompromissbereit gegenübersteht, glaubhaft versichern, dass er bereit ist zuzuhören?
Wie kann eine dreimonatige Auszeit eine lange eingeprägte Vorstellung von Kirche die eigene Sichtweise verändern?
Meiner Meinung nach geht das nur, wenn man woanders neu und klein anfängt und Menschen durch Taten und Reden neu überzeugt.

Kommentare

Genauso sehe ich das auch. Ich hoffe, die Auszeit hat schon für Veränderungen bei Kardinal Woelki gesorgt, die können aber die tiefen - von ihm gezogenen Gräben - zwischen ihm selber auf der einen und den Seelsorgern bis hin zu den Dechanten und Laien im Erzbistum Köln nicht mehr vertrauensvoll zuschütten.

Lieber Papst: Hilf uns - um Himmels Willen!