Keine Pseudo-Ökumene anstreben

Durch verheiratete Priester wird nichts verbessert. In der evangelischen Kirche beträgt die Scheidungsquote bei Pfarrern 60 Prozent. Außerdem werden unverheiratete Pfarrer von ihrer gutmeinenden Pfarrei häufig regelrecht verkuppelt. Das weiß ich aus eigener Anschauung. Es besteht auch immer die Gefahr der Vermischung von Seelsorge und Brautschau. Mein Cousin ist Krankenhaus-Pfarrer. Er ist zu 100 Prozent von seiner Berufung erfüllt. Im Zölibat lebende Frauen und Männer haben mehr Zeit für das Gebet. Das schützt sie auch vor Burnout. Eine andere Bitte: Laien sollten ausschließlich ehrenamtlich für die Kirche arbeiten, um eine Zweiklassengesellschaft von ehrenamtlich und hauptamtlich abzuschaffen. Häufig werden ehrenamtliche von Hauptamtlichen unnötig gegängelt. Das spart auch Kirchensteuer-Mittel. Auch durch die Abschaffung des ZdK würde die kirchenrechtwidrige Verwendung von Kirchensteuer hier entfallen.
Desweiteren sollte dringend darauf hingewiesen werden, dass jeder Katholik einmal im Jahr zur Ohrenbeichte gehen muss, um zur vollen Gemeinschaft der Kirche zu gehören. Kirchengebot! Siehe Katechismus der katholischen Kirche, Kompendium, Anhang, Seite 242.
Ein weiterer Wunsch ist die Darlegung der unverkürzten Lehre der katholischen Kirche. Dies gilt auch für die katholischen Bildungswerke. Computerkurse können gerne bei der Volkshochschule angeboten werden.
Pfarrfeste können auch mit anderen Organisationen zusammen veranstaltet werden.