Christus führt

Der "gemeinsame Weg" der Kirche, den ich gerne mitgehen will ist der, in dem wir uns von Christus führen lassen und dazu auf die Stimme des Heiligen Geistes hören.
Die Einstellung in der Kirche sollte sein: "Sprich, Herr, dein Diener hört!", jedoch ist sie derzeit in Deutschland viel mehr: "Höre, Herr, dein Diener spricht!"
Unsere Gesellschaft vereinsamt und ist teilweise mit dem Leid eines sinnlosen und leeren Lebens konfrontiert als neues Volksleiden. Was ist dieser Not die beste Idee der katholischen Kirche in Deutschland? Einen Diskussionsprozess starten, um zu überlegen, was man so abschafft. Die katholische Kirche in Deutschland dreht sich seit so langem nicht mehr um Christus, dass sie ihn leider gar nicht mehr kennt.
Ganze Generationen von Kirchgängern haben den lebendigen Christus, der Teil unseres Lebens sein will, der mit uns leidet und der uns sogar genießt, gar nicht kennengelernt.
Stattdessen will man weitere Entscheidungen treffen um sich noch stärker von der Weltkirche Christi fortzuschneiden um sich schön weiter unbehelligt um sich selbst drehen zu können.
Es ist naiv zu denken, dass eine Kirche, in der Regeln abgeschafft werden, junge Menschen besser ergreifen könnte. Eine Kirche ohne Regeln hört nur auf, Menschen vor den Kopf zu stoßen, die von Gottes Willen nichts wissen wollen. In der katholischen Weltkirche können junge Menschen wenigstens noch von Christus ergriffen werden, aber das geht nur, wenn man auch den Mut hat, den einen Christus zu verkündigen. Das sehe ich heute leider fast nur noch in geistlichen Gemeinschaften und bei einigen wenigen diözesanen Pfarreien.
Nur eine Kirche, in der Christus das lebendige Zentrum ist und das Wirken des Heiligen Geistes respektiert wird (der Heilige Geist hat schon längst durch die Weltkirche gesprochen und gesagt, dass es kein Frauenpriestertum etc. gibt), ist meine Kirche.