Kirche – das sind wir, bunt, von G∞tt nach seinem Bild geschaffen

Keiner von uns hat sich selbst gemacht.
„Der Mensch ist Gottes Meisterwerk, das Ebenbild seines Schöpfers.“ sagt und tröstet uns Cyrill von Jerusalem, der Tagesheilige vom 18. März.
Katholisch sollte allumfassend bedeuten, aber statt der Gebote der G∞ttesliebe, der Nächstenliebe und der Selbstliebe versucht die Kirche mit mehr als 1.700 Paragrafen sich selber zum Kernstück zu machen und G∞ttes Zusagen auf Seite zu schieben.
Wir wollen und sollen einen wunderbaren irdischen Pilgerweg gemeinsam gehen, gestärkt und gestützt durch lebens- und menschenbejahende Stärkungen – Sakramente.
Wenn Du evangelisch bist, dann – so sagen es unsere Schriftgelehrten – dann ist es verboten, Jesus im Liebesmahl zu begegnen. Jesus, der uns versprach „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter Euch.“
Und so vermisse ich die Suchenden, die von G∞ttes Wort her kommen.
Wenn diese Kirche steuerrechtliche Abkürzungen der Kirchensteuerverrechnung wichtiger nimmt als G∞ttes Zusage ohne wenn und aber, dann bleiben Menschen draußen und dann erkennt man die Botschaft als etwas, an dass die Schriftgelehrten selber nicht glauben.
Macht ist für diese wichtiger als Liebe. Sie selber schreiben G∞tt vor, was dieser auf ihr Kommando und ihr kanonisches Recht zu tun und zu lassen habe.
Macht ist wichtiger als Wahrheit – ja es gibt eine frühe Kirche, in der Frauen und Männer die Liebe und das Wort und die Zeichen der Liebe und des Wortes weitergaben.
Aber – so lassen uns die Hirten wissen, das sei keine Tradition. Die beginnt erst mit dem römischen Staatskirchentum.
Junia, von Paulus als große Apostelin angesprochen. Von den ersten Kirchvätern als solche beschrieben und verehrt, wurde zu einem Mann umgelogen. Macht wurde wichtiger als Wahrheit.
Macht wird zur Herrschaft und als solche missbraucht und so bleiben die außen vor, die der Macht keine Macht über sich geben. So bleiben die außen vor, die nicht der selbstverkündeten Norm entsprechen – Frauen, Evangelische, Wiederverheiratete, Menschen mit einer anderen Sexualität – aber jede eine und jeder eine ist das Ebenbild G∞ttes.
Wir alle sind G∞ttes buntes Volk und Hirte ist die oder der, die auf die Herde eingehen können und in denen Herde und G∞tt „Resonanzen“ auslösen.
Diese Hirtinnen und Hirten können G∞ttes wirkmächtige Zeichen in der Welt setzen und wir alle sind – mit unseren vielfach bescheidenen Talenten - Priesterinnen und Priester auf unserem Pilgerweg mit G∞tt in der Mitte.