Leben

Leider sind die Seelsorger fast immer mit administrativen Aufgaben völlig ausgelastet, so dass sie sich um die Seelsorge, doch eigentlich ihre Kernaufgabe, nicht kümmern können.
Da müsste es sinnvolle kreative Lösungen geben, wo der Hauptamtliche Geistliche auch nicht alleine die Last der Verantwortung tragen muss. Natürlich muss er beteiligt bleiben.
Aus der Praxis ist zudem der PGR und Der KV durch das Erzbistum gegängelt und oft wird bei Entscheidungen suggeriert; Wenn ihr das nicht so entscheidet wie wir das möchten, dann wird es unangenehm oder wir sorgen für die Auflösung.
Was wurde nicht alles versprochen als Gemeinden zusammen gelegt werden mussten und am Ende, manchmal mit kleinem Umweg wurde es so gemacht, wie der Erzbistum es wollte. Die Belange der Gemeinden vor Ort waren letztlich egal. Wenn das Erzbistum dann wenigstens ehrlich gewesen wäre und klar gesagt hätte nur so kann es gehen, hätten man viel Zeit sparen und sehr viel Frust vermeiden können. Wen man solche Erfahrungen gemacht hat verwundert es nicht, dass Jugendliche, die es mitgekommen, keine Lust haben sich zu engagieren.
Es muss also ein Weg gefunden werden, dass die Seelsorger sich um die Menschen kümmern und z.B. in Predigten tatsächlich das Wort erklären und nicht Lesung und Evangelium 1/1 wieder holen oder die Leute, die da sind anranzen, warum die anderen nicht kommen. Die Seelsorger also mit den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes zusammen gehen.
Die Verwaltung der Pfarrei muss laufen, ohne ständiges Eingreifen der Geistlichen.