Gottesdienste sollten berühren, an die Lebenswelt angebunden und abwechslunsreich sein

Der Austausch in unserem Religionskurs der Q2 zum Thema "Gemeinsam den Glauben feiern" ergab, dass die Bereitschaft und die Freude, den Glauben in der Kirche zu feiern, immer weiter abnimmt.
Gründe dafür sind Folgende:
In der Kirche werden Gebete meist zusammen gesprochen, jedoch wünscht man sich mehr Einfluss der Gemeindemitglieder auf den Inhalt des Gottesdienstes, wie zum Beispiel die Themen oder Lieder. So gewinnt der Gottesdienst an persönlicher Bedeutung, da der eigene Dialog mit Gott zunimmt. Um jüngere Personen anzusprechen sind besonders die kinderfreundlich gestalteten Familiengottesdienste wichtig. Zudem sollte die Dauer des Gottesdienstes verkürzt werden, da die aktuelle Gestaltung und Länge des Gottesdienstes, insbesondere uns Kinder/Jugendliche langweilt. Der Gottesdienst sollte weniger "starr" und dafür abwechslungsreich sein, einen klaren Lebensweltbezug enthalten, einen innerlich berühren und trotz inhaltlicher religiöser Tiefe auch Freude bereiten, sodass man gerne die Gottesdienste besucht.
Zu überlegen wäre auch, ob man die Gottesdienste für Jugendliche zu anderen Zeiten (nicht am Sonntagmorgen) anbietet.