Jetzt noch mal zum Thema Wahlen (Demokratie-Aversion)

Wählen tue ich jeden Tag und immer zwischen gut und böse, zwischen zwei gleich guten Alternativen. Was ist daran schlimm? Ich wähle, was für mich eine Herausforderung ist oder eine Bereicherung. Und natürlich möchte ich wählen, wer mich seelsorgerisch begleitet, bei wem ich beichte, wer mich im Sterben begleitet - und natürlich auch: wem ich die Macht gebe, über Geld, Menschen und Ressourcen, die ja auch von mir stammen, zu entscheiden. Natürlich möchte ich dann auch das dieser von mir ausgesucht Mensch darüber Rechenschaft ablegt, wie er seine von mir stammende Macht benutzt hat. Ja ich möchte sogar entscheiden, ob ich ihm noch einmal in der Zukunft vertraue. Ich finde das natürlich und nicht demokratisch. Es sei denn es gilt in der Kirche das Recht des Stärkeren.