Keine Machtdiskussionen

Auch wenn der Begriff "Macht" in der Fragestellung vermieden wurde, darf diese Diskussion nicht zu einer Machtfrage werden. Die Macht liegt in der Kirche am Ende immer bei Gott. Seine Botschaft ist zu verkünden und in seinem Auftrag hat die Kirche zu handeln.

Soweit Menschen in der Kirche vermeintlich Macht gegeben wurde, dürfen sie sich hierbei immer nur als Diener der Wahrheit sehen. Soweit der Wunsch nach Beteiligung als Wunsch nach Machtausübung verstanden wird, ist er abzulehnen. Die Kirche ist keine Demokratie und darf keine Demokratie werden.

Soweit die Verantwortlichen in der Kirche nur Gottes Macht ausüben, ist es letztendlich egal, wer sich hierfür als Werkzeug zur Verfügung stellt. Gott hat diese Aufgabe aber den Aposteln und ihren rechtmäßig gewählten Nachfolgern übertragen. Auch dies ist zu akzeptieren.

Die Verantwortung, die den Bischöfen damit übertragen wurde, wiegt schwer. Wo sie dieser Verantwortung nicht gerecht werden und den Weg Gottes verlassen, sind sie darauf hinzuweisen. Am letzten Ende müssen sie sich vor Gott verantworten.

Kommentare

Warum sollte die Kirche nicht demokratischer werden können/dürfen?
Wo ist denn von Gott/in der Bibel festgelegt, wie die Nachfolger "rechtmäßig" gewählt werden?

Lieber Bernhard24,
was mit in Ihrem Beitrag fehlt ist eine Antwort auf die Frage, was geschieht, wenn die, denen Macht gegeben ist in der Kirche, nicht der Wahrheit dienen (Woran würde man das erkennen?). Da braucht es Verfahren, solche Personen zur Rechenschaft ziehen zu können.

Macht braucht auch in der Kirche eine Kontrolle! Da dürfen wir sehr von der Gesellschaft lernen: Gesetzgebung, Rechtsprechung, und vollziehende Gewalt dürfen nicht in einer Hand liegen sondern gehören getrennt.